Am Freitag, 01.12.2017, fuhren wir zusammen mit der 6. Klasse auf die Festung Marienberg ins Mainfränkische Museum.Dort trafen wir Frau Sava, eine Museumspädagogin, die uns das Thema „Steinzeit“ näher brachte. Zuerst erzählte sie uns etwas über ihre Arbeit als Museumspädagogin. Dann erklärte sie uns, wie Archäologen arbeiten und schließlich informierte sie uns über die Steinzeit.Zuerst berichtete sie vor allem von der Altsteinzeit. Einer der Unterschiede zwischen einem Affen und einem Menschen war der, dass der Affe Steine benutzt, um die Schale einer Nuss zu knacken, der Mensch hingegen benutzt Steine, um Werkzeuge zu bauen oder um Material zu bearbeiten, z.B. um einen Speer zu bauen, um Feuer zu machen, um Pfeile zu bauen, um Korn zu mahlen, um zu schnitzen, um die Haut eines Tieres abzutrennen oder um andere Steine zu bearbeiten.Danach zeigte sie uns zwei Pferde- und ein Hundeskelett. Dazu erzählte sie uns eine Geschichte von einem reichen Mann. Dieser hatte seine zwei Pferde und seinen Hund so lieb, dass er sie zusammen begraben hatte. Diese wurden dann viel später noch gut erhalten gefunden, allerdings wurden bei den Pferden die Köpfe nicht gefunden.Frau Sava hatte auch eine Kiste. Darin befanden sich verschiedene Werkzeuge, wie zum Beispiel Speere, Pfeile, Zunder, Feuersteine, das Fell eines Rentieres, ein Geweih und Sehnen. Sie erklärte uns auch den Steinzeitkleber. Damals wurde mit Baumharz geklebt. Wir durften auch sehen, wie die Funken entstehen, wenn man Feuersteine aneinander schlägt. Auch die Herstellung von Pfeil und Bogen zeigte sie uns. Außerdem sahen wir ein Modell, wie in der Steinzeit Häuser gebaut wurden.Nun wurden wir in Gruppen auf verschiedene Stationen verteilt. Jede Gruppe durfte aber jede Station durchlaufen.An der ersten Station beschäftigten wir uns mit dem Weben. Hier fanden wir Webrahmen, Kettfäden, Schiffchen und einen Kamm aus dem Geweih eines Hirsches. Wir durften alles ansehen und anfassen und webten schließlich auch selbst.